Projekt 1 - Die Orang-Utan-Wald-Retter

Palmöl ist billiger Rohstoff der Industrie und steckt fast überall drin: in Margarine, Speiseeis, Gebäck und Waschpulver, mit „Agrosprit“ aus Palmöl fahren unsere Autos und werden Blockheizkraftwerke betrieben. Den sich rapide ausdehnenden Palmölplantagen fällt in Indonesien der Regenwald zum Opfer. Die Orang-Utan-Menschenaffen verlieren ihren Lebensraum. Die Umweltgruppe Centre for Orangutan Protection (COP) auf Kalimantan rettet Orang Utans und organisiert den Widerstand gegen die Regenwaldzerstörung.

 Auch der Regenwald der indigenen Dayak wird zerstört. Die ihrer Lebensquellen beraubten Menschen verelenden oder schuften als Plantagenarbeiter auf dem Land, dass einst ihr stolzer Besitz war. Die Urheber der Regenwaldzerstörung tragen Nadelstreifenanzüge und sitzen in feinen Büros in Djakarta, Singapur, Rotterdam und Hamburg. Konsumgüterkonzerne wie Unilever, Nestle und Henkel gehören zu den größten Verbrauchern von Palmöl. Auf den Verpackungen der Produkte wird es meist als „pflanzliche Öle und Fette“ deklariert.

Die Umweltschützer von Centre for Orangutan Protection (COP) ziehen von Dorf zu Dorf im Regenwald. Sie klären die Menschen auf, wie die Regierung immer neue Holzeinschlags- und Palmölkonzessionen vergibt, die Firmen praktisch ohne Kontrolle legal und illegal roden, sich das Land und dessen Ressourcen aneignen, die Lebensgrundlagen der Menschen ruinieren und welche Rechte und Möglichkeiten die Menschen haben, sich dagegen zu wehren. Dazu halten sie Versammlungen in den Dörfern ab, gehen in Schulen, sprechen mit Polizisten und Forstbeamten, forsten wieder auf, recherchieren und dokumentieren vor Ort und informieren die Behörden, Zeitungen und Fernsehen
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Der Verein Rettet den Regenwald e.V. leitet Ihren Beitrag zum Regenwaldschutz
an die Organisation Centre for Orangutan Protection (COP) weiter.


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Projekt 2 - Regenwaldschutz auf Borneo

Der Weg in Baharuddins Dorf Tanah Putih führt durch dichtes Grün. Doch es ist nicht das vielfache Grün eines Dschungels – es ist die tonlose Farbe endloser Reihen von Ölpalmen. Eine grüne Hölle auf Baharuddins Insel Borneo. Seit 20 Jahren werden in seinem Land Indonesien jeden Tag 5.000 Hektar Regenwald vernichtet – für die wachsende Nachfrage nach Palmöl. So wie die Orang-Utans, die „Waldmenschen“, haben auch Baharuddins Vorfahren vom Wald gelebt; seine Bäume, Früchte und Tiere gaben ihnen Wohnraum, Nahrung und spirituelle Kraft. Dann kamen die Konzerne und nahmen sich immer größere Flächen Land, oft illegal. Vom Wald seiner Ahnen ist Baharuddin nur ein kleines Stück geblieben. Das will er verteidigen, mit aller Kraft.
 Dörfer stärken – Regenwald schützen

Für diesen Kampf braucht Baharuddins Dorf Hilfe. Sie kommt von „Save our Borneo“, einer der vielen lokalen Organisationen, die Rettet den Regenwald weltweit unterstützt. Die Aktivisten sind vor allem Aufkärer: Sie informieren die Menschen in den oft isolierten Dörfern darüber, wie die Konzerne vorgehen, sie beraten die Betroffenen und machen sie stark, damit sie ihre Rechte und ihren Lebensraum verteidigen können.

Wir können die Welt bewegen

Erfolge machen Mut. 326.000 Hektar Regenwald konnten die Aktivisten von „Save our Borneo“ gerade retten: Auf ihren Druck zog die Provinzregierung die bereits erteilten Genehmigungen für Palmölplantagen zurück. Dieser Erfolg ist einer von vielen kleinen Lichtblicken. Und er ist auch ein Erfolg aller Menschen, die mit einer Spende helfen. Denn die Regenwald-Aktivisten kämpfen für die Lebensgrundlage aller Menschen auf der Erde.


Der Verein Rettet den Regenwald e.V. leitet Ihren Beitrag zum Regenwaldschutz
an die Organisation Save our Borneo weiter.


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